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Eigenwertberechnung mit Finiten Elementen höherer Ordnung

Die Arbeitsgruppe um Herrn Prof. Dr. A. Richter (Institut für Kernphysik, TU Darmstadt) benützt Experimente mit Mikrowellen, um die Quanten-Manifestierung des klassischen Chaos zu untersuchen. Dazu werden supraleitfähige Mikrowellenresonatoren gebaut, mit deren Hilfe Eigenfrequenzspektren gemessen werden können. Hier befindet sich eine genauere Beschreibung der Experimente.
Das folgende Bild zeigt als Beispiel einen flachen Resonator für eine Pascalsche Schnecke:
Mikrowellenresonator für Pascalsche Schnecke
Das physikalische Experiment wird mathematisch durch eine stationäre Helmholtz-Gleichung beschrieben:
Helmholz Gleichung
Die Diskretisierung mit der Methode der finiten Elemente führt auf ein verallgemeinertes Eigenwertproblem:
Verallgemeinertes Eigenwertproblem
Zur Diskretisierung wurden Web-Splines verwandt. Mit Ansatzfunktionen vom Grad 5 konnten auf einem 75x75 Gitter 2000 Eigenwerte mit einem relativen Fehler kleiner als 10-4 in einer Stunde auf einem 2 GHz Standard PC berechnet werden.
Die folgenden Bilder zeigen einige Beispiele der zugehörigen Eigenfunktionen:
1. Eigenfunktion 2. Eigenfunktion
3. Eigenfunktion 4. Eigenfunktion
010. Eigenfunktion 050. Eigenfunktion
100. Eigenfunktion 500. Eigenfunktion

Literatur

A. Richter: Playing Billiards with Microwaves - Quantum Manifestations of Classical Chaos, The IMA Volumes in Mathematics and its Application, Vol. 109, Springer 1999.
Autor: Bernhard Mößner : Letzte Änderung: 24.6.2008 Valid HTML 4.01 Transitional
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